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Nationaler Screeningreport
Screeningreport 2005
Nationaler Screeningreport 2005 der DGNS (pdf)
Der nationale Screeningreport 2005 wurde von der Deutschen Gesellschaft für Neugeborenenscreening (DGNS) im Auftrag der deutschen Screeninglaboratorien erstellt. Die statistische Aufarbeitung der gemeinsamen Screeningdaten orientierte sich an den in der Richtlinie neu definierten Qualitätskriterien für die Durchführung des NGS in Deutschland. Der Report bezieht sich ausschließlich auf die angeborenen metabolischen und endokrinologischen Erkrankungen, die als Zielkrankheiten in der Richtlinie definiert sind. Er stellt eine umfassende statistische Zusammenstellung der krankheitsbezogenen Screeningzahlen, Recallraten, sowie bestätigten Diagnosen für das Jahr 2005 dar. Außerdem werden erstmalig für ganz Deutschland Daten zur Prozessqualität präsentiert. Prozessqualität beschreibt die Prozessabläufe und deren Bewertung durch Fachgremien an Hand von vorgegebenen Indikatoren. Diese sind für das Neugeborenenscreening:
- Vollständige Erfassung der Zielpopulation
- Erfassungsmethode und –rate
- Leerkartensysteme
- Vollständigkeit der Kontroll (Recall) - und Zweituntersuchungen
- Erfassung der Untersuchungsparameter und Cut-offs
- Nach Krankheit, Labor und Lebens- bzw. Gestationsalter stratifizierte Recallrate , positiver prädiktiver Wert, Prävalenz
- Spezifität und Sensitivität der Testverfahren
- Prozesszeiten (hier nur im präanalytischen und Laborbereich: Alter bei Blutentnahme, Zeit zwischen Blutentnahme, Laboreingang und Befundübermittlung)
- Individuelle Screeningwerte von Neugeborenen, für die eine weitere Abklärung empfohlen wurde
- Konfirmationsdiagnostik
- Art der Diagnostik
- Zeitpunkt der Diagnostik
- Konfirmationsdiagnose
- Therapiebeginn

Gliederung:

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